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01. Januar 2026

Krankenhaus, Geburtshaus oder Hausgeburt. Was ist das Richtige für mich?

Wo dein Kind geboren wird, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Jede Geburtsform hat ihre eigenen Vorteile. Wichtig ist, dass sie zu dir, deinem Gefühl und deiner Situation passt.

Diese Frage begegnet mir in Gesprächen mit werdenden Eltern sehr oft. Viele sind unsicher, welcher Ort sich richtig anfühlt und was die Unterschiede eigentlich sind. Deshalb möchte ich dir hier einen ehrlichen Überblick geben und auch ganz transparent erklären, wie ich selbst arbeite und was ich anbiete.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: die Geburt im Krankenhaus, im Geburtshaus oder als Hausgeburt. Alle drei Wege können gut sein. Es gibt nicht von Haus aus “den einen” richtigen Weg, sondern nur den, der zu dir passt.

Die Geburt im Krankenhaus

Eine Geburt im Krankenhaus bietet vor allem eines: Sicherheit. Medizinische Unterstützung ist jederzeit verfügbar, Ärztinnen und Ärzte sind vor Ort und auch bei unerwarteten Situationen kann schnell reagiert werden. Für viele Eltern ist genau das beruhigend. Gerade beim ersten Kind oder wenn es Vorerkrankungen oder Unsicherheiten gibt.

Ich selbst begleite Geburten ausschließlich im Krankenhaus, genauer gesagt im SRH Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda. Wichtig ist mir dabei, ganz offen zu sagen: Ich begleite Geburten dort nur im Rahmen meiner regulären Schichten/Arbeitszeiten. Das bedeutet, es gibt keine Wunschzeiten und keine Rufbereitschaft. Ob ich bei deiner Geburt dabei bin, hängt davon ab, ob deine Geburt mit meiner Arbeitszeit zusammenfällt.

Mir ist wichtig, dass hier keine falschen Erwartungen entstehen. Auch wenn ich dich vielleicht schon aus der Schwangerschaft oder aus Gesprächen kenne, kann ich nicht garantieren, bei deiner Geburt dabei zu sein. Was ich aber garantieren kann, du bist dort in sehr guten Händen. Im Krankenhaus arbeiten viele erfahrene, einfühlsame und fachlich starke Hebammen, die dich genauso professionell und respektvoll begleiten.

Geburtshaus und Hausgeburt

Geburtshäuser und Hausgeburten sind für manche Familien eine wunderbare Alternative. Sie bieten eine sehr ruhige, vertraute Atmosphäre und eine 1:1-Betreuung durch eine bekannte Hebamme. Viele schätzen die Selbstbestimmtheit und den geschützten Rahmen. Es gibt sehr kompetente Kolleginnen, die genau darauf spezialisiert sind. 


Egal, wofür du dich entscheidest: Du solltest dich sicher fühlen. Dein Bauchgefühl ist wichtig. Frag dich, wo du loslassen kannst, wo du Vertrauen hast und was dir in dieser besonderen Situation Halt gibt.

Viele Eltern entscheiden sich für das Krankenhaus, weil sie die Kombination aus medizinischer Sicherheit und professioneller Begleitung schätzen. Andere wünschen sich bewusst einen alternativen Rahmen. Beides ist vollkommen in Ordnung.

Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, sprich darüber. Eine gute Entscheidung entsteht nicht aus Druck oder Erwartungen von außen, sondern aus ehrlicher Information und einem guten Gefühl. Und egal, wie und wo dein Kind geboren wird: Entscheidend ist, dass du dich gesehen, ernst genommen und gut begleitet fühlst. Dafür setzen sich Hebammen wie ich jeden Tag ein, im Krankenhaus genauso wie außerhalb.


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